Auf virtueller Klassenfahrt

Sehr schade! Eigentlich würden wir in diesem Schuljahr mit unserem Geschichtslehrer das „Fugger und Welser Museum“ in Augsburg besuchen. Doch pandemiebedingt kann unser Ausflug leider nicht stattfinden. Wir haben uns deshalb auf der Website des Museums sowie auf anderen Internetseiten informiert und schlau gemacht:

Aber: Du kannst das Museum aktuell in einem virtuellen Rundgang trotzdem besuchen!

Eindrücke von unserem virtuellen Besuch:

Zu Beginn wollen wir erst einmal sagen: Das Museum ist lehrreich und spannend. Du kannst selbst mitmachen, was Spaß macht.

  • Im Erdgeschoss lernst du erst einmal die beiden Familien kennen. Du wirst auf viele Fragen spielerisch gut erklärte Antworten finden. Dann darfst du wichtige Faktoreien und Handelswege erkunden. Venedig, Indien, Südamerika („Westindien“) wirst du genau kennenlernen.
  • Die Wirtschaft ist großes Thema im ersten Obergeschoss. Ein ganz entscheidender Raum ist die „Goldene Schreibstube“: Dort kannst du dich ganz entspannt zurücklehnen und dem Gespräch von Jakob Fugger und Bartholomäus Welser lauschen.
  • Musikliebhaber kommen im zweiten Obergeschoss auf ihre Kosten und lernen viel über das Leben der Patrizier in einer Reichsstadt kennen. Ein weiteres Highlight gibt es im Untergeschoss, wo es um das Thema Bergbau, Metallverarbeitung und Metallhandel geht. Videos, Experimente und Spiele zu dieser wichtigsten Einnahmequelle der Fugger laden dich ein.

Auf dieser Homepage kann man Geschichte wirklich erleben. Hier erfahre ich, dass anhand zahlreicher Erlebnisstationen das Museum wortwörtlich lebendig gemacht wird. Durch modernste Technik wird der Besuch anscheinend sehr kurzweilig.

Durch das „Lebende Buch“ werden Museumsbesucher von Anfang an durch zwei Personen, die Jakob Fugger und Bartholomäus Welser verkörpern, mit ihrer Geschichte in den Bann gezogen. In der Mediathek bekomme ich einen kleinen Eindruck davon. Ebenso gibt es einige Interaktionen, die das Museum für Groß und Klein noch interessanter machen.

Zu viel wollen wir aber nicht verraten! Mach dir selbst ein Bild von diesem Museum!

Gesamturteil: sehr empfehlenswert!

  • Schade, dass es momentan nicht möglich ist, zusammen mit der Klasse dieses Museum zu besuchen. Denn Geschichte „erleben“ ist meist viel interessanter und lehrreicher, als über Texte und Bilder.
  • Auf der Homepage des „Fugger und Welser Museums“ in Augsburg kann man sehr interessante Informationen finden. Sehr empfehlenswert scheint, das Museum, sobald es wieder möglich ist, persönlich zu besuchen.
  • Natürlich ist es nicht das gleiche wie ein richtiger Besuch, aber es hat trotzdem Spaß gemacht. Und viel gelernt hat man dabei auch. 

Wer waren die Fugger eigentlich?

Die Fugger waren ein schwäbisches Kaufmannsgeschlecht, die in Augsburg ansässig war. Der Ursprung der Familie geht auf den Webermeister Johann Fugger zurück. Sein Sohn Hans zog nach Augsburg, wo er als Weber in der Zunft aufstieg und dann als Textilhändler tätig war. Er handelte mit Leintuch, das er aufkaufte und verkaufte. Er exportierte bis nach Italien. Hans Fugger hatte zwei Söhne, Andreas und Jakob d.Ä. Andreas Fugger war der Stammvater der Fugger vom Reh und Jakob d.Ä. war der Stammvater der Fugger von der Lilie. Die Geschäfte der Familie der Fugger von der Lilie liefen sehr erfolgreich. Sie erlangten ein hohes Ansehen und wurden dadurch sehr einflussreich. Jakob d.Ä. hatte unter anderem einen Sohn, der auch Jakob genannt wurde. Dieser wurde durch Finanzgeschäfte, seine Beteiligung am ostindischen Gewürzhandel sowie den Metallhandel sehr reich. Deshalb wird er auch „der Reiche“ genannt. Allerdings hatte er auch etwas für Schwächere bzw. Ärmere übrig. Er spendete die Fuggerei in Augsburg und ermöglichte Tagelöhnern und Armen für einen Gulden pro Jahr dort zu wohnen. In der Fuggerei dürfen heute noch Personen kostengünstig leben.

Anna, Lena, Miriam, Theresa (7e)