Das White Horse Theater am Gymnasium Schrobenhausen

Das White Horse Theater gastierte an unserem Gymnasium

Eine britische Wanderbühne am Gymnasium Schrobenhausen: Die vierköpfige Schauspieltruppe gastierte auch dieses Jahr wieder an unserem GymSob (oder vielmehr in der Dreifach-Halle gegenüber). Dabei begeisterten sie am Nachmittag die Schüler der Unter- und Mittelstufe. Die vier Schauspieler, Jessie-Grace Griffin, Stephanie Neill, Adam Beck und Joseph Donnison nahmen sich im Anschluss an die Stücke genügend Zeit für die vielen Fragen der Schüler.

Das Unterstufen- Stück „The Slug in the Shoe“  

Zwei Alleinerziehende sind gerade frisch eingezogen: links Mutter Nina und Tochter Megan, 13, rechts nebenan Vater Jack und Sohn Luke, ebenfalls 13. Es kommt, wie’s kommen muss, die neuen Nachbarn – die Erwachsenen – kommen sich rasch näher, was ihren Sprösslingen, die zwar in die gleiche Klassen gehen, ansonsten aber nichts miteinander zu tun haben (wollen), gar nicht gefällt! Diesbezüglich allerdings sind sich die Beiden einig: „We must do something about it!!“ Nur was? Vielleicht weiß das Publikum Rat? “Hey, can anyone help me?… I need someone clever to help with this problem” Furzkissen, Stinkbomben, Essig in den Wein, Chili in den Schokokuchen, Dreck in der Wohnung verteilt … und schließlich eine riesige Nacktschnecke (‚slug‘) im Schuh…

Logisch, dass das romantische Date… im Desaster enden MUSS!! Oder doch nicht?

Für die Mittelstufe: “Move to Junk“

Auch diesmal gab es wieder ein sozialkritisches Stück für die 14-16-Jährigen. Ein Thema, das die Jugendlichen, und uns alle an den Schulen besonders betrifft: Cybermobbing.

Die Anonymität im Netz (szenisch ungemein stark umgesetzt) macht es den Opfern schwer. Die Inhalte (in diesem Fall ein Nacktfoto und die private Telefonnummer von Amanda) werden leichtfertig geteilt, gelesen, weiter geteilt.

Wer war der Urheber? Und warum? Eifersucht auf die Neue, derer sich Stuart etwas angenommen hat? Verschmähte Liebe? „War doch alles nur ein Witz, ein Spaß! Selber schuld, wenn sie (das Opfer) das so ernst nimmt!“ Der Kumpel Donny (der nun keiner mehr ist), hat nichts begriffen! Das Publikum schon!

Der schwer verdauliche Inhalt wird aber sicher noch in den nächsten Tagen im Englisch-, Deutsch, Ethik- oder Religionsunterricht aufgearbeitet werden.