5 Tage, 41 km zu Land, 8 km zu Wasser und 330 Stufen in die Höhe – auf äußerst vielfältige Weise lernten 20 Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe das Ziel ihrer persönlichen Fahrtenwoche kennen – die Europametropole Straßburg. 330 Stufen galt es hinauf zur Aussichtsplattform der weltberühmten Kathedrale zu erklimmen, was mit einem Rundumblick über die Stadt mit den europäischen Institutionen bis hin zum Schwarzwald und den Vogesen belohnt wurde. Die imposanten Eindrücke vom Inneren des Münsters mit der astronomischen Uhr wurden im Rahmen einer Stadtführung von den Ausführungen in französischer Sprache zur Fassade und Historie ergänzt. Insgesamt 41 Kilometer legten die Schülerinnen und Schüler im Lauf der Woche zu Fuß zurück, um die Wahrzeichen der Stadt wie La Petite France, die Place Kléber, die Maison des tanneurs und die Gedeckten Brücken näher zu erkunden. Der Besuch im Musée Historique trug ebenso zum Erfahren der wechselhaften deutsch-französischen Geschichte Straßburgs und des Elsass bei, wie der Austausch mit Einheimischen zu deutsch-französischen Clichés. Eine 8 Kilometer lange Bootsfahrt auf der Ill mit Erläuterungen zu geschichtlichen, geographischen und kulturellen Aspekten die Stadt betreffend eröffnete zusätzliche interessante Blickwinkel und Perspektiven. Der letzte Tag führte die Gruppe ins Zentrum der politischen Macht. Beim Besuch im Europaparlament verschaffte sich die Gruppe angehender Schülerinnen und Schüler der Oberstufe einen Eindruck von der architektonischen Symbolik des Bauwerks sowie von den Abläufen im Plenarsaal. Das Parlamentarium mit 360°-Kino und interaktiven Anwendungen ermöglichte es, einen Einblick in die Arbeit des Parlaments zu bekommen und Europa hautnah zu erleben. Die anschließende deutsch-französische Stadtrallye durch das europäische Regierungsviertel führte die Lernenden in Kleingruppen entlang an verschiedenen europäischen Institutionen und verlangte Teamwork zwischen Franzosen und Lateinern. Mit vielen sprachlichen, historischen und kulturellen Eindrücken im Gepäck hieß es schließlich Au revoir, Strasbourg!
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