Erasmus+ als persönliche Bereicherung

Von Ende Januar bis Ende Februar 2026 konnte ich dank des Erasmus+-Programms fünf Wochen lang in Italien leben. Mein Aufenthalt führte mich nach Monterotondo, einer Stadt in der Nähe von Rom. Dort bekam ich die Chance, den Alltag in einer italienischen Familie kennenzulernen und gleichzeitig neue Erfahrungen in der Schule zu sammeln.

Monterotondo liegt nicht weit von Rom entfernt. Die Stadt bietet eine gute Mischung aus ruhigem Leben und der Nähe zu einer der historischsten Städte Europas. Das fand ich besonders aufregend, weil ich sowohl das normale Leben in der Stadt als auch die kulturellen Angebote Roms erleben konnte. Die italienische Kultur, die sehr familiär und gesellig ist, gefiel mir von Anfang an.

Als ich ankam, wurde ich herzlich von meiner Gastfamilie begrüßt. Mein Austauschpartner und ich verstanden uns von Beginn an gut, was vieles einfacher machte. Am Anfang war es manchmal schwierig, uns zu verständigen, aber mit der Zeit alles immer besser. Besonders auffällig war, wie wichtig gemeinsame Mahlzeiten in Italien sind. Wir aßen oft zusammen, hatten mehrere Gänge und unterhielten uns lange – etwas, an das ich mich erst gewöhnen musste.

Während meines Aufenthalts besuchte ich das Liceo Classico “Gaio Valerio Catullo“. Der Unterricht war in einigen Dingen anders als in Deutschland. Die alten Sprachen wie Latein und Altgriechisch waren wichtig, und die Art, wie der Unterricht organisiert war, war auch anders. Es war interessant zu sehen, wie Schule in einem anderen Land funktioniert und was wichtig genommen wird. Trotz der Sprachbarrieren konnte ich dem Unterricht größtenteils folgen und viele neue Erfahrungen sammeln.

Neben der Schule hatte ich auch Zeit, die Umgebung zu erkunden. Mit meiner Gastfamilie besuchte ich unter anderem Rom und sah viele bekannte Sehenswürdigkeiten. Die Stadt beeindruckte mich durch ihre Geschichte und Architektur, die überall spürbar ist. Aber auch Monterotondo selbst bot viele Einblicke in das normale italienische Leben, fernab von den Touristen.

Ein besonderer Teil meines Aufenthalts waren die Begegnungen mit neuen Leuten. Mein Austauschpartner, seine Freunde und Familie waren alle sehr offen und bemüht, mich einzubeziehen. Das machte es mir leicht, mich einzuleben und Teil des Alltags zu werden.

Insgesamt war der Austausch sehr bereichernd. Ich konnte nicht nur meine Sprachkenntnisse verbessern, sondern auch lernen, mich in einer neuen Umgebung zurechtzufinden und selbstständiger zu werden. Ich bin sehr dankbar für diese Erfahrung und kann das Erasmus+ Programm jedem empfehlen, der die Chance dazu hat.

Johannes, 11a

Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Nationalen Agentur wider. Weder die Europäische Union noch die Nationale Agentur können dafür verantwortlich gemacht werden.