Abend der Wissenschaften

Das Gymnasium vermittelt bis zum Abitur eine Vielzahl fachlicher und überfachlicher Kompetenzen. Neben der Persönlichkeitsbildung sollen unsere Schülerinnen und Schüler aber auch die Fähigkeiten erwerben, die nötig sind, um ein wissenschaftliches Studium zu bewältigen. Dazu dienen vor allem auch die W-Seminare, die wissenschaftlich angelegt sind und an deren Ende eine fachliche Arbeit zu einem Thema steht. Das „W“ steht also für Wissenschaft(spropädeutik).

Dass bei der Wissenschaft keine Langeweile aufkommen muss, wird am Abend der Wissenschaften deutlich. An diesem gab es in diesem Jahr 16 Vorträge, die aus einem breiten Spektrum von neun W-Seminaren in den Fächern Deutsch, Latein, Englisch, Spanisch, Geographie, Mathematik, Physik und Musik anspruchsvolle Referate präsentierten. Themen waren unter anderem der „Jazz im Spanungsfeld der Rassenideologie im Amerika der Zwanziger Jahre“ (Musik), eine Auseinandersetzung mit der Verfilmung des Romans „Fahrenheit 451“ unter dem Titel „Die Dystopie des totalitären Überwachungsstaates“ (Deutsch) oder „Verfahren zur Ortung mit Hilfe von Schallimpulsen / Sonar“ (Physik).

Abend der Wissenschaften: Nachdem im letzten Schuljahr dieses neue Format zum ersten Mal eingeführt wurde, war die Resonanz bei der Neuauflage in diesem Schuljahr bereits sehr beachtlich. Denn viele Lehrer, Eltern und Mitschüler folgten mit großem Interesse den Referaten. So kann Wissenschaft weiterhin Schule machen.